Nehmen Sie bitte nicht an, daß
wir extremistisch angehauchte Ökologen sind, die sich von Wurzeln
ernähren und in Sackleinen gehen. Wir stammen aus dieser Gegend und waren in der glücklichen Lage, Land in Milia zu besitzen. Abgesehen vom Landbesitz und unserer Liebe zur Natur und diesem schönen Ort wuchs in uns die Idee der Restaurierung und der Wiederbelebung dieser Siedlung. Zur ersten optischen Kontaktaufnahme sehen Sie hier einige Fotos von uns. (In Wirklichkeit sind wir viel einfacher.)

Jorgos |

Freddy |

Tassos & Wassilis |

Spiros |

Theodora & Zoran |

Manolis |
Auch unsere Beweggründe sind einfach: Arbeitslust und Schaffensfreude und in erster Linie Respekt vor dem Menschen, der Umwelt und unserer Tradition. ^
Der Leitgedanke von Milia ist die Erhaltung des Lebenszyklus und zwar auf freundliche Art dem Menschen wie auch der Natur gegenüber unter Berücksichtigung der kretischen Tradition und der Geschichte des Ortes. In Milia endet fast nichts im Abfall. Natürliche Produkte werden wieder verwertet und für die übrigen versuchen wir, alternative Verwendungszwecke zu finden. Einen entsprechenden Kreislauf haben wir auch bezüglich der Früchte unserer Scholle. Obst und Gemüse werden in der Küche verwendet und die Überreste werden als Futter für unsere Tiere verwertet, die uns wiederum ihre Produkte liefern -- Milchprodukte, Fleisch, Häute, Wolle und Dünger.
Unsere Versuche für eine bessere Umwelt nehmen von Jahr zu Jahr zu und zwar durch neue Aufforstungen und größere Mannigfaltigkeit im Gemüseanbau und damit unserer Produkte. Auf diese Art versuchen wir auch jede Jahreszeit zu nutzen und uns ihrer Besonderheiten zu erfreuen. Da wir uns bewußt sind, welche Folgen das Nichtbeachten der Natur mit sich bringt, sind wir in allen unseren Handlungen sehr vorsichtig.
Die Überlieferung lebendig haltend, ohne die Augen vor der Gegenwart und der Zukunft zu verschließen, fördern wir Kultur in einfachster Form. Heutzutage halten wir es für nötig, daß die Älteren sich daran erinnern und die Jüngeren lernen, wie ihre Vorfahren lebten. ^
Milia liegt in den Vorbergen (500 m ü.M.) in einer ländlichen
Gegend des Bezirkes Kisamos/Regierungsbezirk Chania und das
nächstgelegene, 4,5 km entfernte Dorf ist Blatos. Gebaut am Hang
eines Berges, in einem kleinen Tal, ist Milia von einmaligen
Naturgegebenheiten umgeben, die über eine
außergewöhnliche Vielfalt an Pflanzen und Bäumen
verfügen. Das ca. 120 ha große Land rings um die Siedlung
verleiht dem Ort eine unbeschreibliche Ruhe und Harmonie.
Durch das Tal fließt ein im Winter ziemlich viel Wasser führender Bach, der auch die Grenze zwischen den zwei Berghängen bildet, die verschiedene Bodenbeschaffenheiten und Vegetation aufweisen. Die Mannigfaltigkeit der Vegetation ist darauf zurückzuführen.
So finden wir auf der einen Seite Schiefergestein mit
Kastanienbäumen,
Platanen, Eichen und Erdbeersträuchern und auf der anderen Seite
Kalkgestein mit aromatischen Pflanzen, Ginster, Oliven-Birn- und
Johannisbrotbäumen und beeindruckende Felsen mit riesigen
Aushöhlungen.
Und sollten Sie auf einem Ihrer Spaziergänge Glück haben,
dann können
Sie das Gleiten eines seltenen Raubvogels, des Lämmergeiers oder
Kokkala, wie ihn die Kreter nennen, beobachten.
Als 1982 die Leute von Milia den Entschluß faßten, die
Natur zu schützen und die mittelalterliche Siedlung wieder
aufzubauen, war Milia ein Ort, der durch gewissenlose menschliche
Handlungen (Brände, Überweidung) Verkarstung und
Bodenerosionen, wie auch ziemliche Austrocknung der Quellen, was zu
katastrophalen Wassermangel führte, zur Folge hatte.
Man hat dann systematisch angefangen, die Erde zu kultivieren und Hunderte, meist einheimische Bäume gepflanzt. Die Fläche wurde umzäunt und eine Brandschneise angelegt. 1991 begannen die Restaurierungsarbeiten, die 1994 zu einem großen Teil beendet waren. ^
Milia verfügt über 13 Zimmer oder besser gesagt kleine
Häuser. Auf keinen Fall können sie wegen der
Verschiedenheit ihrer Ausstattung wie der sich dadurch ergebenden
Atmosphäre als Hotelzimmer charakterisiert werden. Auf den
Ruinen alter Bauernhäuser mit Baumaterialien des Ortes – Steine
und Holz – wieder aufgebaut und ausgestattet mit traditionellen
Möbeln bewahren sie den architektonischen Charakter der
Gegend. In einigen der Häuser bilden vorhanden gewesene Felsen
einen Teil der Architektur, wie sie den früheren Bewohnern Milias
schon als Wände dienten. Die Harmonie der Häuser in ihrer
natürlichen Umgebung erinnern an verlorene Paradiese. Man
könnte fast meinen, die Häuser seien dem Erdboden
entsprossen.
An Komfort bieten sie das Nötigste: Doppel- oder Einzelbetten je
nach Zimmer, eigenes WC und Dusche mit Warmwasserversorgung, Kamine
oder Holzöfen für den Winter und mehrere Zimmer verfügen
über eine Sitzecke. Alle haben Balkon, Terrasse oder
Gärtchen, von denen aus man die Aussicht genießen kann und
tief Atem holend sich vielleicht fragt, warum die Menschen in die
Städte drängen. Und wenn das Tageslicht schwindet, gehen in
Milia die Kerzen an.
Die Siedlung verfügt durch Sonnenenergie begrenzt über
elektrischen Strom. Das stört in Milia aber weiter nicht, da auch
keine andere Lösung angebracht wäre. Sollten Sie die
Dunkelheit fürchten, wäre es an der Zeit das zu
überwinden und sicher werden Sie durch einen Blick zum Abendhimmel
mit seinen unzählbaren Sternen entschädigt. Und wohlgemerkt,
Nachtgeister fühlen sich in menschlicher Gesellschaft keineswegs
wohl.
Aber von der Romantik wird niemand satt und deshalb bietet die Küche von Milia Sommer und Winter hausgemachte gastronomische Spezialitäten an, die zum größten Teil aus Produkten der eigenen biologischen Landwirtschaft gekocht und in unserem Restaurant serviert werden, das von vielen als einer der gastfreundlichsten und geschmackvollsten Räume der Insel angesehen wird.
Erwarten Sie bitte keine riesige Speisekarte und Kellner mit Fliege, da
wir uns auf die Substanz konzentrieren, also auf Qualität!
Es gibt z.B. Kaninchen gefüllt mit Quark aus dem Backofen,
Kastanien-Kartoffel-Stifado (Stifado= eine Art Gulasch), Schweinebraten
mit Orangen aus dem Holzofen, Boureki = Zukkiniauflauf und
Quarktaschen. Das sind nur einige der Gerichte, die Sie erwarten und
die Sie während Ihres Aufenthaltes genießen können.
Außerdem ist auch ein Aufenthaltsraum vorhanden, in dem Sie Ihre Zeit mit Gesellschaftsspielen, Musik hörend oder sich in ein Buch vertiefend verbringen können. ^
Sollten Sie ein Wanderfreund sein, dann haben Sie einen guten Grund hierher zu kommen. Sechs markierte Wanderwege von 5 km bis zu 18 km bringen Sie sofort in Kontakt mit der kretischen Natur. Einige Mountainbikes stehen für schöne, nähere und weitere Radausflüge zur Verfügung.
Auf Wunsch werden auch Einführungen in die kretische traditionelle
Küche organisiert, Weinproben gemacht und Sie können auch die
sehr interessante kretische Flora kennenlernen.
Und sollten Sie noch engeren Kontakt mit Milia wünschen und Lust
dazu
verspüren, dann können Sie bei den zahlreich anfallenden
Arbeiten in
der Landwirtschaft mithelfen.
Milia liegt im Herzen Westkretas und bietet sich für Ausflüge
zu interessanten Stütten der näheren Umgebung an wie
Elafonisi, Palaiochora und Sougia mit wunderschönen
Stränden, Kandanos mit seinen byzantinischen Kirchen, Balos und
Grambusa, Falasarna und das antike Diktina u.a.
Aber wer ausschließlich Entspannung sucht, ist auch am richtigen Platz. Hier bewegen sich die Uhrzeiger langsamer und das überträgt sich auf alle Ihre Empfindungen. Auch wir stehen fast immer zur Verfügung und können Ihnen einige der ?Geheimnisse“ unserer ?Erde“ verraten. ^
Local Celebrations and Production of
Local Goods – Traditional Occupations
- Celebration of the Virgin Mary, Central church of Vlatos -
September 8th
- Celebration of Saint George, Kato Milia - May 8th
- Celebration of Saint Constantine, Vlatos - May 21st
- Chestnut Festival - October 15-30th
- Grape-pressing - September 10-20th
- Production of Tsikoudia (Raki) - November 10-20th
- Gathering of Olives - December-February
- Cheese-making - April-June
2nd Skal Ecotourism Award Smaller
Enterprises 2003
IIdeen und Lösungen für das
Haus Januar 1998
„Hier wird die Tradition ohne Paukenschlag wieder lebendig und der Duft
des auf dem Tische auskühlenden Brotes erinnert daran, daß
es Wohlleben schon vor der Mikrowelle gab.
Eu Februar 1998
„Kühlschränke mit Gas, Backöfen, monastische
Tische, Eisenbetten Lampen, Ökoanbau, Ruhe. Nur 55 km von Chania
im „steinernen Dorf Milia“ …….als ob man in eine andere Dimension
versetzt würde.
Men Oktober 2000
„Der geeignete Ort, Sommer wie Winter, für
Zivilisationsflüchtlinge, die für kurze Zeit das Stadtleben
hinter sich lassen wollen, um in sich selbst zu gehen.“
Elle Februar 1999
„Notieren Sie, daß die Leute, die die Verantwortung für das
Funktionieren der Siedlung tragen, ungewöhnliche Empfindsamkeit
haben, was überall zu spüren ist.“
Dagens Nyheter (Schweden) April 2002
„En ekologisk vra an paradiset“
Frankfurter Allgemeine Juli 2000
„Ein verlassenes Dorf in den Bergen Kretas erwacht zu neuem Leben:
Milia empfängt die ersten Gäste.“
Oiko (Greece) 2003
Vielleicht ist es die schwerste Aufgabe, die Atmosphäre von
Milia anderen zu übermitteln. Eine Erklärung zu finden, warum
die Gäste keinen Wert darauf legen, ihre Haus- bzw. Zimmertür
zu schließen, warum sie sich freuen, wenn sie sich auf den
Pflasterwegen der Siedlung treffen, obwohl sie sich nicht kennen, warum
die länger anwesenden Gäste den Nichteingeweihten gerne
helfen, warum keiner laut spricht und alle ihr Mobiltelefon auf leise
stellen, falls sie es überhaupt nicht in irgendeiner Ecke
vergessen haben.
International Herald Tribune
(UK) July 2004
National Geographic Pulse
Planet
Wir sind auch im volgenden Gidsen:
- Le Guide du Routard (Crète)
- Lonely Planet (Crete)
- Rough Guide (Crete)
- Unerforschtes Kreta ^
Nehmen Sie die Nationalstraße von Chania oder Souda aus in
Richtung Kisamos (Kastelli). Am Ende der Nationalstraße finden
Sie einen Wegweiser nach Elafonisi.
Fahren Sie in dieser Richtung und Sie kommen durch die Dörfer
Kaloudiana, Potamida, Boulgaro. Kurz nach dem Anfang des nächsten
Dorfes – Topolia – kommen Sie an eine Kreuzung, die Ihnen zwei
Möglichkeiten bietet.
Wählen Sie die rechte Abzweigung nach Tsourouniana, Ai-Kir Gianni,
Kaladenes und Sirikari müssen Sie nach ca. 500 m links nach
Tsourouniana abbiegen und nach ca. 8 km rechts nach Milia. Die letzten
2 km sind Erdstraße, aber für einen Personenwagen gut
befahrbar.
Wenn Sie an der Kreuzung in Topolia links fahren, kommen Sie durch das
Dorf und die gleichnamige Schlucht und dann zum Dorf Katsomatado. Nach
weiteren 3 km fahren Sie an der Kreuzung rechts in Richtung Blatos und
Milia. Von Blatos aus sind es ca. 4 km nach Milia. Die zweite
Anfahrtsmöglichkeit über Topolia ist seit einigen Jahren in
den Wintermonaten wegen Steinschlags im Bereich der Schlucht etwas
gefährlich. In den Sommermonaten besteht weniger Gefahr, nur wenn
Sturm in der Gegend aufkommt, ist es besser diese Straße zu
meiden. Die Entfernung ist auch etwas größer verglichen mit
der ersten Möglichkeit. Die Entfernung von Chania beträgt ca.
60 km.
In Milia angekommen sehen Sie eine Tabelle mit deren Aufschrift Sie
gebeten werden, hier zu parken und zu Fuß weiterzugehen (150 m).
Sollten Sie viel Gepäck haben, gehbehindert sein, schlechte
Wetterverhältnisse herrschen oder es bereits dunkel sein, dann
ignorieren Sie unseren Wunsch und fahren mit dem Auto rechts hinunter.
Gleich, wenn Sie in der Siedlung ankommen, gehen Sie noch 20 m weiter
bis zum Restaurant. Dort befindet sich auch die Reception.
Sollten es die Umstände erlauben, bitten Wir Sie das Auto nach
Ankunft wieder auf den Parkplatz zurückzubringen, sonst fragen Sie
uns bitte nach einer alternativen Parkmöglichkeit.
Es gibt auch eine tägliche Busverbindung (außer Samstag u.
Sonntag) um 12.45 von Chania aus nach Blatos. Wenn Sie uns rechtzeitig
verständigen, können wir Sie in Blatos abholen.
Von Chania nach Kisamos (Kastelli) gibt es jede Stunde Busverbindung.
Von dort aus können Sie ein Taxi nehmen (Kosten 20 – 25 E).
Während der Sommermonate gibt es um 9.30 einen Bus von
Chania nach Elafonisi, den Sie bis zur Abzweigung nach Blatos
(Mili nennt man den Ort) nehmen können. Auch von dort können
wir Sie abholen.
Taxi von Chania nach Milia kostet ca. €40.
Transfer durch uns nur auf vorherige Vereinbarung. ^
Es ist ratsam, eine Taschenlampe bei sich zu haben, da der Strom in
Milia nicht immer zuverlässig ist. Empfehlenswert sind bequeme
Schuhe und Kleidung (auch wärmere).
Bringen Sie kein Trinkwasser mit. Das Wasser in Milia kommt von der Quelle und ist ausgezeichnet. Milia ist ganzjährig geöffnet. ^
Prices for Guesthouses in Euro per night for 2008
| Single bed |
|
60 |
| Standard double rooms |
|
75 |
| Large double rooms |
|
85 |
| Triple rooms |
|
110 |
| Quadruple room |
|
120 |
| Suite |
|
100 |
| * The prices are all including breakfast and taxes. |
| * Bookings on halfboard basis plus € 18 per person. |
| * Bookings for more than 7 nights, 10% discount. |
| * Visa and Mastercard are excepted. |
| * Other activities under agreement. |
| * Groups from 10 to 25 people under agreement. |
|